Katholische Kirche – Vatikan: Ex-Bischof von Limburg nun auch für Wallfahrtsorte zuständig. – kath.net

„Die Kompetenz für die Wallfahrtsorte geht von der Kleruskongregation auf den Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung über – Verantwortlicher mit dem Schwerpunkt Katechese ist der deutsche Bischof Tebartz-van Elst.“

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung wird von Erzbischof Rino Fisichella geleitet, und befasst sich originär mit Fragen der Glaubensverkündigung vor allem in säkularisierten Ländern. Verantwortlich ist mit dem Schwerpunkt Katechese, der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.

Damit scheinen zukünftig auch die Wallfahrtsorte, bzw. die Schaffung selbiger aktiv in die Neuevangelisierung, die Re-Missionierung der Völker einbezogen zu werden.

 

Quelle: http://kath.net/news/59124

Katholische Kirche – Mißbrauch: Glaubenspräfekt Müller verteidigt innerkirchliche Ahndung von Mißbrauchsfällen. – kath.net

Dass die Röm.-Kath. Kirche, hier mutmasslich vor allem auch die Zentrale in Rom – der Vatikan – zumindest in der Vergangenheit sehr viele Mißbrauchsfälle durch Geistliche der eigenen Kirche nicht in der gebotenen Art und Weise – vor allem schnell genug um eine profanjuristische Verjährung zu verhindern – an die staatlichen Stellen meldete, ist immer wahrscheinlicher. Nun verteidigte der für die Klärung auch zurückliegender Mißbrauchsfälle zuständige Glaubenspräfekt und ehem. Bischof v. Regensburg, Gerhard Kard. Müller die kirchliche Praxis sich nur innerkirchlich um die Ahndung von Mißbrauchsfällen zu kömmen, als höchste Strafe die Entlassung aus dem Klerikerdienst zu fordern. Dies vermag jedoch kaum zu genügen, wenn die Röm.-Kath. Kirche wie in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund des sog. „Reichskonkordates von 1933“ weitgehende Privilegien besitzt, und aufgrund dieser Täter in deren Kreisen über Gebühr schützen kann. Auch ist fraglich, ob die Röm.-Kath. Kirche mit einer solchen Einstellung weiterhin Jugendfürsorge im Auftrag des Staates betreiben sollte, da damit weiteren Mißbrauchsfällen Tür und Tor geöffnet sein konnte. Noch ist nämlich immer nicht geklärt ,wie es zu nahezu systematischer Vertuschung von Mißbrauchsfällen über Jahrzehnte kommen konnte. Gerade die vormalige Diözese des Glaubenspräfekten gibt hier immer noch ein unrühmliches Beispiel, indem die Mißbrauchssystematik um einen 1984 verstorbenen Diözesan-Kirchenmusikdirektor Georg Friedrich Zimmermann – hier nicht nur im Umfeld des weltberühmten Chores der „Regensburger Domspatzen“ und deren vormaligen Leiters Georg Ratzinger immer noch nicht vollständig aufgeklärt wurde. In der vita dieses einstigen Diözesan-Kirchenmusikdirektors scheint verborgen zu liegen, was die Röm.-Kath. Kirche niemals als Grundlage Jahrzehnte langer Mißbrauchssystematik anerkennen will. Mehr dazu in der Wikipedia(R).

Quelle: kath.net | Direktlink

Kath. Kirche – Politik: Papst will „gesunde Laizität“ statt Laiizismus.

Wie aus einem tagesaktuellen kath.net-Artikel hervorgeht, möchte Papst Franziskus eher eine „gesunde Laiizität“ anstelle eines Laiizismus welcher sämtliche Religionsausübung in den Privatbereich verbannt. Auch an einem „religiösen Staat“ ist ihm nicht gelegen, da „solche Staaten schlimm enden“.

Es ist natürlich immer besser, in einem Staatswesen auf der Grundlage verfassungsmäßig verbürgter Religionsfreiheit allen Religionen eine Chance, eine Existenz zu geben. Jedoch ist nicht immer auszuschliessen, dass sich eine oder mehrere Weltanschauungsgemeinschaften einen solchen Staat über wirtschaftliche und politische Einflußnahme dennoch zu Eigen machen, und auf diese Weise letztlich andere Religionen verdrängen, Mitglieder dieser Religionen an deren Glaubensübungen hindern wollen. Dass „religiöse Staaten schlimm enden“ konnte man in der Vergangenheit sehr oft erleben, denn Staaten mit nur einer – meist staatlich verordneten Religion – sind oligarisch, diktatorisch geführt Umstürzen ausgesetzt. Diese können das zuvor Gewollte leicht ins Gegenteil verkehren. In demokratische Staaten, in welchen nur eine oder einige wenige Religionen (Christentum oder Islam, als Beispiel) zugelassen werden, stellt sich weniger das Problem eines Umsturzes, als einer überraschenden, demokratisch legitimierten „Abwahl“ einer solchen/ solcher Religionen. Gerade in einem solchen Fall würde sich wohl die Aggression politisch radikal gegen die vorher Weiterlesen

Katholische Kirche – BusinessPlan: Das „Jahr der Barmherzigkeit“ ist vorbei, jetzt kämpft man mit harten Bandagen.

Wie man aktuellen Meldungen unter kath.net sehr deutlich entnehmen kann, ist das „Jahr der Barmherzigkeit“ vorbei, und damit scheinbar auch die Ruhe im „Aufsichtsrat“.
Der Vorsitzende des höchsten Römischen Gerichts, der Rota Romana soll unlängst den fünf Kardinälen, welche Papst Franziskus über einen kritischen Brief zu dessen Enzyklika zur „Umkehr“ bringen wollten, mit dem Entzug der Kardinalswürde gedroht haben.
Es geht letztlich um die Zulassung der geschiedenen und wiederverheirateten Katholik_innen vor allem zum Sakrament der Heiligen Kommunion. Dies wird bislang in Deutschland zwar so gehandhabt, dass Ortsgeistliche deren entsprechenden „Delinquent_innen“ den Besuch eines, außerhalb der eigenen Pfarrei liegenden Gottesdienstes anraten, doch befriedigend ist diese, fast schon als „scheinheiliges Verhalten“ anzusehende Lösung nicht. Nun möchte Papst Franziskus die Regelungen lockern und auch wiederverheiratete (zivilrechtlich) Geschiedene rehabilitieren, und zum Kommunionempfang zu lassen. Dies passt nicht Allen, schon gar nicht denjengen innerkirchlichen Kräften, welche als „konservativ“ bezeichnet die Grundstrukturen der Röm.-Kath. Kirche in Gefahr sehen.
So gibts also nun den „Streit ums Eingemachte“, obwohl – wie es modernere Vertreter der Röm.-Kath. Kirche bewerten würden – die Röm.-Kath. Kirche vor allem mit finanziellem und politischen Einfluß in Deutschland weitaus mehr bewirken könnte, als die Gläubigen weiter vor die Köpfe zu stossen. Es ist es die Frage, ob man das Grundkonzept der Glaubensgemeinschaft beibehalten und sich damit exklusiv auch gegen Mehrheitsmeinungen der europäischen Politik stellen will, oder die sog. „Neuevangelisierung“ über Finanzmacht und politischen Einfluß vorantreiben will. Kurz und gut: Mit traditionellem Gedankengut sich wieder „an der Macht pushen“, oder mit Finanzmacht und politischem Einfluß der weltlichen Macht frönen?

Quelle: kath.net 01 | 02

„Aus tiefer Sorge“: Vier Kardinäle schrieben an Papst Franziskus, der ihnen nicht antwortete – Kommentar

Vier, namentlich noch unbekannte Kardinäle der Röm.-Kath. Kirche wollten schriftlich vom Papst Erläuterungen zu dessen letzter Enzyklika. Sie befürchten nahezu eine Glaubensspaltung , weshalb die fünf Fragen auch so formuliert worden, dass dem Papst nur eine Antwort mit „Ja“ oder „Nein“ möglich gewesen wäre.

Macht man so etwas? Normalerweise nicht, doch es scheint in der Röm.-Kath. Kirche regelrecht zu „brennen“. Während vor allem die deutsche Abteilung sich bester finanzieller Ausstattung über das 1933 – übrigens auch während eines „Heiligen Jahres“ geschlossenen – Reichtskonkordats erfreut, geht es weltweit ziemlich „unruhig“ zu. Die deutsche Abteilung, welche zu einem nicht geringen Teil auch den Vatikan „finanziert“, wünscht sich eine von konservativeren Kräften so genannte „Aufweichung grunsätzlicher Werte“, und möcht die sog. „Neuevangelisierung“, also die Rückführung kirchenferner Gläubiger aussschliesslich mit deren Finanzmacht bewirken. Dass dies bestenfalls im Freistaat Bayern – in dem der Kath. Kirche der größte Wald- und Grundbesitz gehört, und der Einfluß auf die Politik am Weiterlesen

Katholische Kirche – aktuell: Obdachlose aus dem Bistum Limburg zu Besuch bei Papst Franziskus!

Dass man so etwas noch erleben darf: Obdachlose aus dem Bistum Limburg besuchten heute mit deren Betreuer*innen des Bistums Papst Franziskus. Neben einer Stadtführung stand auch ein Gottesdienst auf dem Programm, um einen Hauch der Glorie der Röm.-Kath. Kirche erleben zu können. Es ist derzeit nicht bekannt, ob es auch eine Möglichkeit gab, dass die Leute deren vormaligen Bischof Tebartz van Elst, seit einiger Zeit für die Neuevangelisierung in der Röm.-Kath. Kirche zuständig, treffen konnten.

Quelle: Hessischer Rundfunk | Mediendienst

Katholische Kirche – Mißbrauch: Regensburger Bischof brachte nach nicht einmal drei Jahren Amtszeit zustande was sein Vorgänger nicht konnte?!

Jetzt ist es raus: Betroffene der Regensburger Mißbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen sollen nicht mehr wie zuvor mal im Gespräch bis zu **5.000.– Euro
Anerkennungsleistung, sondern einen Betrag von **5.000.– bis **20.000.– Euro erhalten.
Vorausgesetzt natürlich, dass sich diese bei der Diözese melden, und – so ging zumindest indirekt aus der heutigen Pressekonferenz hervor – bei dem geschnürten Maßnahmenpaket mit Betreuung durch das Männerzentrum München e. V. etc. mitmachen. Zudem soll der Mißbrauchsskandal nunmehr unter dem seit 2014 amtierenden Bischof v. Regensburg, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer sowohl soziologisch wie auch historisch aufgeklärt werden, um im kommenden Jahr (rechtzeitig vor den Bundestagswahlen) einen Abschlußbericht vorlegen zu können.
Bisher – so ein aktueller Bericht des BRF – haben sich über 400 Betroffene gemeldet, denen – so der Bericht – der vormalige Bischof von Regensburg und jetzige Glaubenspräfekt Kardinal, Prof. Dr. Gerhard Müller während dessen Amtszeit nicht helfen konnte oder wollte.
Dieser öffentlich gemachte Gesinnungswandel in der Diözese Regensburg dürfte nicht nur für mehr Frieden, unter Bewahrung des noch laufenden „Besonderen Jahres der Barmherzigkeit“ die sog. „tätige Reue“ begründen, sondern zudem dem Regensburger Bischof – so er denn will – zeitnah den Weg in das – Weiterlesen

Katholische Kirche – Sicherheit: Der Papst kann nicht für alle Leute da sein! Eklat auf dem Petersplatz – kath.net

Was da vor einigen Tagen wieder einmal beim Vatikan, auf dem Peterplatz geschehen ist,
läßt tief blicken. Da hatte sich doch ein 64jähriger Tischler, gem. Meldung unter kath.net in psychologischer Behandlung befindend – mittels eines Pkw Zugang zum Papst verschaffen wollen. Natürlich wurde er ausgebremst, doch diese Sache erinnert fast schon an Norbert Denef, den man vor einigen Jahren in Protest auf das Schweigen der Kath.-Kirche zu den Mißbrauchsfällen von denen auch er betroffen war – scheinbar beinahe in die Psychiatrie hätte bringen wollen. Protest ist scheinbar nicht erlaubt, wenn Dinge wie Mißbrauch durch katholische Geistliche im Raume stehen, und geklärt werden sollten. Vielleicht hatte auch der hier 64jährige Tischler Ähnliches zu beklagen. Vielleicht wurde ja nicht einmal er, sondern ein Kind von ihm mißbraucht, und er wollte mit dem Papst über diese Dinge reden?

Machen wir uns in dieser Zeit ruhig einmal Gedanken darüber, wieviel demokratische Möglichkeiten es vielleicht schon bald noch geben wird, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren, bzw. wieviel Demokratie es noch geben wird, wenn manche Leute befürchten, dass deren Treiben entdeckt und einem demokratischen Rechtsstaat konform sanktioniert werden könnte?

Mit einer (Ab)Qualifizierung als „geistig verwirrt“ wußten bisher auch schon totalitäre Regime deren Machtanspruch zu verteidigen.

Quelle: kath.net

Katholische Kirche – Zukunft: Kurienerzbischof Dr. Georg Gänswein „zur Lage der Kirche in Deutschland“ – kath.net

Der Mahner in der Wüste? Kurienerzbischof und Päpstl. Sekretär Dr. Georg Gänswein geht mit der deutschen Kirchenabteilung wieder einmal ins Gericht, und stellt die – sich selbst beantwortende Frage – ob denn eine in Deutschlands Kath. Kirche ohne Konsequenz bleibende Leugnung von Dogmen weniger wichtig sei, als die Kirchensteuer nicht zu zahlen/ zahlen zu wollen. Er, wie der Vatikan als diejenige, die ganze Christenheit im Blick behaltende „Zentrale“, wissen ganz genau, dass das beharren alleinig auf der Kirchensteuer eine für den Machtanspruch der Röm.-Kath. Kirche fatale Folge haben könnte. Nicht nur, dass zukünftig auch allen anderen – gem. dem Grund- und Menschenrecht der Religionsfreiheit – anerkannten Kirchen und Glaubensgemeinschaften die Möglichkeit der Erhebung einer solchen Abgabe erlaubt werden müssen, auch müssen diese künftig in gleicher Weise staatlich privilegiert werden. Dies könnte das Staatswesen in Deutschland irgendwann finanziell überfordern, und die Frage nach der Rechtsgrundlage dieser „Steuer“ aufkommen lassen. Rekurriert man dazu dann auf das sog. „Reichskonkordat“, könnte vielleicht sogar dieser völkerrechtliche Vertrag und damit die Gesamtheit der staatlichen Privilegien fallen. Geld und Macht hat die Röm.-Kath. Kirche deutscher Provenienz seit offiziellem Beginn der sog. „Neuevangelisierung“ genug. Es kann also nur schlechter werden, wenn man „das Letzte rausholen“ will.

Für sich sieht Erzbischof Dr. Gänswein auch in Zukunft keinen Platz in der deutschen Abteilung der Röm.-Kath. Kirche [http://kath.net/news/56003], da – wie er selbst unlängst äußerte – «Das kirchliche Establishment hat von mir ein negatives Bild. Zu deren Liebling gehöre ich nicht.»

Letztlich – wenn man die weit außerhalb Europas stattfindenden Anstrengungen der Röm.-Kath. Kirche so verfolgt – dürfte zumindest der Vatikan den europäischen Kontinent bereits „abgeschrieben“ haben, und sich auf die neu entstehenden, jungen Kirchengemeinden weit außerhalb konzentrieren. Dort ist Leben, dort ist Engagement, während in Europa, vor allem aber in Deutschland nur noch rein auf Vermögen und politische Macht bezogene Besitzstandswahrung mit einem kleinen Touch von „Nach uns die Sintflut“ zu verspüren ist.

Quelle: kath.net | Direktlink

 

Katholische Kirche – Missbrauch: Papst konkretisiert Strafmaß für Verschweigen von Bischöfen bei Mißbrauchsfällen.

Die rechtlichen Regelungen wären jetzt da! Ob der Glaubenspräfekt nun dessen Verpflichtung nachkommen wird?
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Vergangenes Jahr richtete der Papst ein Gericht für Bischöfe ein, die Missbrauchsfälle aktiv vertuschten – Jetzt macht er einen weiteren Schritt: Auch bei Verstößen gegen die Sorgfaltspflicht droht Bischöfen die Absetzung

Quelle: Missbrauch in der Kirche: Papst zieht Bischöfe zur Rechenschaft