Eslarn – kommunal: Es bleibt in der „Familie“. – Sohn von Marktratsmitglied wird Azubi bei der Gemeinde.

Wußten Sie es als Eslarner Bürger*in schon? Wohl eher nicht, denn trotz einer heutigen Mitteilung, dass dies bereits bekannt gegeben worden wäre, war es unserer Eslarner Redaktion neu. Im öffentlichen Teil einer der zurückliegenden Gemeinderatssitzungen wurde dies jedenfalls nicht bekanntgegeben. Deshalb auch dieser Kurzbericht mit dem Hinweis, dass die vor einigen Monaten ausgeschriebene Stelle für eine(n) Azubi als Nachfolger(in) des Klärwärters an den Sohn eines Eslarner Marktratmitglieds vergeben worden sein soll. Scheinbar hatte sonst niemand Interesse gemeindenah zu arbeiten. Beim Vater soll es sich um ein SPD-Gemeinderatsmitglied handeln. Mehr dazu – falls wir mehr erfahren können – in der nächsten Ausgabe von DEEZ.

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Deutschland – Politik: Ministerpräsident Kretschmann – Hier sprach ein Landesvater!

Wenn Sie heute noch Zeit haben, dann gönnen Sie sich die Aschermittwochs-Rede des baden-württembergischen Ministerpräsideten Kretschmann (B’90/ Die Grünen). Ohne dass irgendjemand unserer Redaktion in den Verdacht kommen würde, zu den Grünen zu gehören ;-), muß man sich diese Rede gönnen, und einmal mit den anderen Auftritten, z. B. der CSU oder der SPD vergleichen. Letztere waren im Wahlkampfmodus und liessen mitunter kein gutes Haar an der „Konkurrenz-Partei“, wie CSU-Chef und Ministerpräsideten Seehofer terminierte. Winfried Kretschmann hingegen erklärte von Kant und Lessings Ringparabel ausgehend die Notwendigkeit gesellschaftlichen Zusammenhalts, den Verzicht der Abschaffung christlichen Religionsunterrichts, aber die in gleicher Weise notwendige Einführung eines Religionsunter-richts für andere Religionsgemeinschaften. Er stellte die Grundbedingungen für Toleranz der Notwendigkeit einer klaren Werteordnung gegenüber, und verband dies alles mit der christlichen Fastenzeit, die sich z. B. auch im Islam in ähnlicher Weise findet, und die Menschen ans Wesentliche denken lassen soll.

Wie bereits erwähnt, gönnen Sie sich vor allem eine Aufzeichnung dieser Rede, denn sie zeigt, dass man weder hetzen, noch lästern oder gar polarisieren muß, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fordern und auch bewirken zu können.

Auf eine solche Gesprächskultur sollten vielleicht auch andere Parteien wieder zurückkommen. Vor allem in einer schwierigen Zeit wie diese aktuell gegeben ist.

Regensburg – Politik: Wer ist unschuldig? Transparency International soll prüfen. – Süddeutsche.de

Nein, die Regensburger Spenden-Affäre ist noch immer noch geklärt. Wäre auch zuviel erwartet, denn immer wieder gelangen neue Details an die Öffentlichkeit, und immer mehr scheint man sich aus den Reihen seiner Mitstreiter_innen auf den suspendierten OB Joachim Wolbergs (SPD) als den Hauptschuldigen „einzuschießen“. Oft genug kann es man es aber trotzdem nicht sagen/ schreiben: Durch die mutmasslich seit 20 Jahren derart betriebenen Dinge scheinen mittlerweile alle relevanten immobiliaren Filetstücke zu größeren, in den Händen nur weniger Immobilienunternehmer_innen befindlichen Portfolios zusammen gefasst. Diese werden nie mehr, jedenfalls die nächsten 20 Jahre nicht mehr getrennt und einer Vielzahl unterschiedlicher Immobilieneigentümer_innen zugänglich sein. Damit dürfte man durchaus erreicht haben, was man wollte: Eine wesentliche Mitbestimmung bei der Entwicklung der Bezirkshauptstadt der Oberpfalz, nicht zuletzt auch in weltanschaulicher Hinsicht.


In der Regensburger Korruptionsaffäre setzt sich ein Bauunternehmer, der selbst unter Verdacht steht, öffentlich zur Wehr. Er meint zu wissen, wo Oberbürgermeister Wolbergs seine Handlanger hatte.

Quelle: Affäre in Regensburg – Zweifel an der Verwaltung – Bayern – Süddeutsche.de

Oberpfalz – Politik: (Geheimes) Krisentreffen der SPD in der Oberpfalz? Ex-OB Ude und Arbeitsministerin Nahles in Weiden/ Opf.

Natürlich gibt man es kaum als „Krisentreffen“ aus, wenn altgediente wie aktive Politiker_innen ungewohnt zeitlich nahe zu einem Skandal wie dem „Regensburger Spendeninferno“ nahezu zeitgleich in der größten nordoberpfälzer Stadt Weiden/ Opf. „aufschlagen“.
Etwas verdächtig ist es aber schon, dass noch mitten im Oberpfälzer Winter der ehem. Münchner SPD-OB Dr. Christian Ude, wie auch dessen als Bundesarbeitsministerin tätige Parteigenossin Andrea Nahles, einmal zur Buchvorstellung bei den oberpfälzer „Landfrauen“, zum anderen bei der „Europberufsschule“ vorstellig werden. Möglich, dass man bestimmte Dinge weder am Telefon noch im Rahmen einer der mittlerweile beliebten Videokonferenzen erledigen kann. „Freund hört mit“, ist immer öfter der gutgemeinte Rat lieber „unter vier Augen“ zu sprechen. Schliesslich kann man nicht ausschliessen, dass auch Weiden/ Opf. oder einer anderen oberpfälzer Stadt ähnliche Dinge wie in Regensburg drohen. Da wird an so mancher Stelle kräftig investiert, doch es scheinen nahezu Weiterlesen

Waidhaus – sozial: Ehefrau von MdB Uli Grötsch (SPD) folgt beim AWO-Ortsvorsitz nach – Onetz

Es dürfte künftig richtig stressig werden für die Ehefrau von MdB Uli Grötsch. Nicht nur deren Beruf als Polizeibeamtin wie auch der Ehemann und die Kinder, jetzt fordert auch noch der AWO-Ortsvorsitz in der Marktgemeinde Waidhaus dessen Tribut. Es scheint künftig wohl auch eine Zusammenarbeit mit dem, mittlerweile sehr werbewirksam aufgestellten AWO-Ortverband Eslarn zu geben. Hier befindet sich in der Geschäftsführung ein seit Jahrzehnten politisch geschulter Mann, MdL a. D. Fritz Möstl  im Amt. Im Sozialbereich der Gegend, welchen die (kath.) Caritas überwiegend nur noch über Kindergärten und die Drogenprävention („Need no Speed“) „beackert“, muß sich künftig was tun, denn die Leute werden nicht jünger, und Marktanteile könnten durch die Etablierung auswärtiger Hilfsdienste womöglich doch verloren gehen.

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So ein Clou gelingt nicht alle Tage. Die AWO steht plötzlich als Dachorganisation von bislang eigenen Gruppen im Rampenlicht. War die neu gegründete

Quelle: AWO Waidhaus neu aufgestellt: Grötsch folgt auf Kellner – Waidhaus – Onetz

Weiden – aktuell: Schulsozialarbeit stärker gewichten. Betreuung bereits ab der 1. Klasse angeregt.| Stadt Weiden – Oberpfalznetz

Bevor der Stadtrat den Entwurf des Haushalts drei Tage vor dem Heiligen Abend endgültig absegnet, hat der Finanzausschuss noch einige Korrekturen vorgenommen. So haben sich die Steuerbeteiligungen um über eine Million Euro

Quelle: Haushalt nicht wieder aufdröseln | Stadt Weiden – Oberpfalznetz

Weiden – aktuell: Lagerpolitik statt echter Integration? Flüchtlinge ab ins zweite Lager!

Der Eigentümer der „Alten Hauptpost“, welcher schon vor einem Jahr eine Unterkunft für über 200 Flüchtlinge angeboten hätte, bekommt den Umstand mit einem „Zuckerl“ – der Schaffung einer Eventlocation im Keller der „Alten Hauptpost“ versüßt. Stattdessen werden Flüchtlinge neben dem bereits bestehenden Camp Pitman künftig auch noch in der Weidener Mehrzweckhalle untergebracht. Man könnte auch sagen, dass es sonst vielleicht gar niemandem auffallen würde, dass Flüchtlinge nach Weiden/ Opf. kommen. Doch mit einer Sperrung der Mehrzweckhalle soll vielleicht deutlich werden, dass man diese hilfesuchenden Personen nur kurzzeitig haben und schnell wieder weiterbringen will. Nur so kann man ganz offiziell Leute gegen Flüchtlinge „aufbringen“, und wer anderer Meinung ist und die Flüchtlinge individuell untergebracht haben will, vielleicht sogar Wohnraum anbietet, der wir mit städtischen und freistaatlich geduldeten Mitteln zum Schweigen gebracht. Ihnen/ Ihm wird für Mietanwesen plötzlich das Wasser abgesperrt, und er wird über andere Versorgung „unter Druck“ gesetzt. Na eben die Oberpfalz im Freistaat Bayern. Sonst nämlich hätte man ernsthaft nach anderen, individuelleren Unterbringungsmöglichkeiten gesucht, welche die gesamte Oberpfalz mit tausenden, aber auch Weiden mit hunderten Leerständen zur Verfügung hat. Aber wie bereits mehrfach erwähnt, scheint man im Regierungsbezirk Oberpfalz – in Weiden/ Opf. ist der Bezirkstagsvizepräsident auch noch dritter Bürgermeister – keine dauerhafte Ansiedlung fremder Personen zu wollen. Schliesslich geht es um den Machterhalt und die katholische Systemtreue [InfoLink], die sonst aufs Spiel gesetzt werden könnte.
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Oberpfalz – Wirtschaft: Mindestlohn-Dokupflicht bringt Oberpfälzer ins Schwitzen?!

Nun gab es nach „Vorladung“ von Bundesarbeitsministerin Nahles Anfang des Jahres 2015 (Neujahrsempfang der SPD) in die ehem. Kreisstadt Vohenstrauß [InfoLink] eine weitere Diskussionsrunde um die Dokumentationspflicht zum Mindestlohn. Diese schmeckt Oberpfälzer UnternehmerInnen überhaupt nicht, wie man MdB Uli Grötsch (SPD) vor wenigen Tagen ein weiteres Mal deutlich machte. Dabei ist es so einfach, gibt es doch hochmoderne Zeiterfassungssysteme welche bereits überall auf der Welt genutzt werden, und welche ja nach Arbeitnehmerzahl skalierbar sind. Funktioniert mittels RFID nahezu vollautomatisch, kann steuermindernd geltend gemacht werden und es gibt dafür möglicherweise sogar noch Fördermittel.

Quelle: oberpfalznetz.de | Netzcode: 4653009 | Direktlink

Weiden – Politik: Lass‘ Dich nicht verschaukeln, wähle wen Du willst?! Update!

Themenscreenshot "Franz-Zebisch-Jubiläum". verlinkt

Themenscreenshot „Franz-Zebisch-Jubiläum“. verlinkt

Update – 12.00 Uhr: Ergänzend müssen wir nun doch zum Presseartikel in „DnT“ berichten, dass das dort vor dem Seniorenwohnheim bestehend genannte Asylbewerberwohnheim damals mutwillig in Brand gesteckt worden und abgebrannt sein soll, und auch ein in der Nähe liegendes vormaliges „Hotel Europa“ partout und u. E. grundlos nicht für die Unterbringung von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen genutzt werden sollte. Derzeit – so hat es den Anschein – weigern sich Verantwortliche bis zur Bezirksregierung dagegen, dass hier MitarbeiterInnen von DEEZ in einem Mietanwesen Flüchtlingen und AsylbewerberInnen Unterkunft bieten wollen. Es scheint also diese Rechtslastigkeit im Gebiet „Am Alten Dorf/ Lerchenfeld“ angeblich immer noch nicht abgebaut zu sein. Die für die Unterbringung von Flüchtlingen verantwortliche Person bei der Bezirksregierung Oberpfalz verweigert sozusagen seit einigen Wochen die Rückantwort auf ein entsprechendes „Angebot“. Weiterlesen

Weiden – aktuell: Die „großen Planungen“ rund ums „Einkaufszentrum“; wieder für ein Jahr auf Eis gelegt?

Von einer "Dubai Mall" hatte (eh) niemand gesprochen! Bildpixel_pixelio_de

Von einer „Dubai Mall“ hatte (eh) niemand gesprochen! Bildpixel_pixelio_de

Alles was man in den letzten Monaten in Bezug auf das seit einigen, fast 10 Jahren geplante Einkaufszentrum in Weidens bester Lage lesen und hören konnte, war nichts. Einmal mehr erklärte sich die extra für die Begleitung dieses Großbauvorhabens gegründete Bürgerinitiative mit dem Projekt einverstanden. Dann wiederum vermeldete  das Weidener Forum unter weiden-aktuell.de, dass man dem vermeintlich sog. „Investor“, also eigentlich der Projektentwickungsgesellschaft Fondara aus München die hierfür benötigten Grundstücke nahezu schenken müsse. Schliesslich wurde bekannt, dass es mit dem, im Einkaufszentrum geplanten Großkino gar nichts wird. Nahezu nahezu topaktuell ist zu lesen, dass die Weiterlesen