Katholische Kirche – Regensburg: Liebling, schick mir kein Foto, … Bischof bildlos beim Heimatfest Moosbach.

Seit es die Möglichkeit der Fotografie gibt, war es Brauch den Besuch von Persönlichkeiten im eigenen Ort bildlich festzuhalten, und damit ein Andenken
fast für die Ewigkeit zu haben. Mit dieser Tradition scheint man beim, ansonsten so traditionellen Heimatfest der Marktgemeinde Moosbach nun mit Rücksichtnahme
auf den Regensburger Oberhirten Bischof Dr. Rudolf Voderholzer gebrochen zu haben. Moosbach ist nämlich nicht nur eine aufstrebende Kommune im ehemaligen
Altlandkreis Vohenstrauß. Moosbach ist auch die einzige Kommune in welcher der 1984 verstorbene Diözesan-Kirchenmusikdirektor – nach Veröffentlichung des diözesanen Aufklärungsberichts zu den Mißbrauchsfällen auch „der unbekannte Kirchenmusikdirektor“ genannt – sogar mehrere Musikgruppen gründete, und dennoch niemals übergriffig geworden sein soll. „Gütlich“ hielt sich Zimmermann scheinbar regelmässig nur an einigen seiner Verwandten im, zur Marktgemeinde Moosbach gehörenden Ortsteil „Heumaden“, und natürlich bei den „Regensburger Domspatzen“.

Zur Vollständigkeit sollten wir noch hinzufügen, dass auch der Bayerische Finanz-, Heimat- und Landesentwicklungsminister Dr. Söder – Ehrenschirmherr des Heimatfestes – es vorzog, kein Bild veröffentlichen zu lassen, auf welchem er auch nur mit Volksvertreter_innen zu sehen ist. Bei einem katholischen Bischof, zumal aus der Diözese Regensburg, und mit Ambitionen auf das Amt des Erzbischofs v. Praha aka „Primas von Böhmen“, könnte es sich am Allerwenigsten geziemen mit Personen auf dem Foto zu sein, welche später deren Meinung ändern könnten. Noch nicht einmal Bilder vom Eintrag ins Goldene Buch oder dem Pontifikalgottesdienst wurden veröffentlicht.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von DEEZ.

Info:

  1. Bericht zum „Moosbacher Heimatfest“ in der OWZ – www.owz-online.de, ohne Bischofs-Bilder
  2. Berichte zum Onkel-Neffen-Verhältnis in Heumaden – Google(R)-Suche
  3. Bericht zu „50 Jahre Vertuschungsgeschichte“ in Regensburg-Digital.de

 

UPgraded: Abuse cases inside the RCC – A kind of elite formation for a new „Reich“?

Especially since the reunification of the two German states, it has been thought that not a few Germans feel as special again. You notice the fundamental behavior against migration, and the positioning of crosses wherever possible. This is only part of the religiosity, but seems to want to express a special traditional power structure.


Perhaps we have to think something different of the abuse of the Regensburger Domspatzen , in order not only to recognize individual cases but a system, perhaps even a perfidious system of german-traditional style.

Such a historical and political approach in thought could also prevent the historical and sociological investigation which the Diocese of Regensburg wanted to make long since the spring of 2017.

 

Time-critical environment of abuse cases

We are in the immediate period after the capitulation of the Nazi regime, in the early 1940s. For this period, abuse cases inside the Regensburger Domspatzen are officially reported.
These things, which were so disgusting to us, began also immediately after the Second World War.
They began at a time when Germany was largely destroyed, when millions of home displaced from the former East German regions immigrated to Germany.
They began, however, at the time within the Roman Catholic Church, when their priests were paid for by the state because of the so-called „Reichskonkordat,“ and, in contrast to the majority of the German population, they had to face almost no deprivation.
The Catholic clergy were doing well. It was perhaps even so good that such deviations could develop.
All other people were struggling to rebuild their existence. For the most part there was not even a daily warm meal.
The German population had not understood completely, but in large part understood that it was a mistake what was done in the Third Reich.
However, not everyone was of this opinion. As a few native expats – settling in the border country to the Czechoslovakia for years – still just thought to take over the old property again, not a few convinced National Socialists thought one could spread their thoughts still further.
The national socialists were always concerned about the creation of an elite group, just as the Germans should be the ruling class.
However elites are formed through elitist institutions, in an environment where the adolescent can be separated from the larger mass.

The sociocultural environment

After the Second World War, social policy was almost unchanged, Weiterlesen

TV – Tipp (Germany): „Das unsichtbare Mädchen“ – ZDFneo 21.45 Uhr

Nach langer Zeit mal wieder ein TV-Tipp, mit besonderem Bezug zum bayerisch-tschechischen Grenzland. Nur ein Jahr nach Bekanntwerden der Mißbrauchfälle durch kath. Geistliche auch in der Diözese Regensburg, erschien der Thriller „Das unsichtbare Mädchen“. Hier setzt sich Regisseur Dominic Graf mit dem Rotlichtmilieu, vor allem aber der Pädokriminalität im bayerisch-tschechischen Grenzland auseinander, und nahm sich den Fall „Peggy K.“ zum Vorbild. Mittlerweile ist dieser Fall, wie auch das System der Mißbrauchsfälle durch kath. Geistliche  noch immer nicht geklärt, konnten ihm Fall „Peggy K.“ Bezüge zum NSU-Terror, bei den Mißbrauchsfällen in der Diözese Regensburg Bezüge zu national-reaktionären Bischöfen hergestellt werden. „Mittendrin“ geschah dann auch noch der Mord an Maria Baumer aus Muschenrieth bei Weiding/ Opf. (Landkreis Schwandorf), die Weiterlesen

Eslarn – katholisch: Freiheit für Georg Friedrich Zimmermann (+ 1984), bzw. dessen Gedenktafel.

Gedenktafel zu Ehren von Diözesan-Kirchenusikdirektor Georg Friedrich Zimmermann. Jetzt vom Sichtschutz befreit. Bild vergrößerbar. Liz: public domain

Gedenktafel zu Ehren von Diözesan-Kirchenusikdirektor Georg Friedrich Zimmermann. Jetzt vom Sichtschutz befreit. Bild vergrößerbar. Liz: public domain

Seit einiger Zeit – heute aber erst durch uns bemerkt – ist die Gedenktafel für Diözesan-Kirchenmusikdirektor Georg Friedrich Zimmermann (+ 1984) von dem, diese im Rathaus-Foyer seit Jahren umgebenden Gummibaum befreit.

Ein Zeichen für eine möglicherweise erfolgende Klärung derjenigen Dinge, welche über 50 Jahre verschwiegen wurden?

Katholische Kirche – Mißbrauch: Regensburger Bischof brachte nach nicht einmal drei Jahren Amtszeit zustande was sein Vorgänger nicht konnte?!

Jetzt ist es raus: Betroffene der Regensburger Mißbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen sollen nicht mehr wie zuvor mal im Gespräch bis zu **5.000.– Euro
Anerkennungsleistung, sondern einen Betrag von **5.000.– bis **20.000.– Euro erhalten.
Vorausgesetzt natürlich, dass sich diese bei der Diözese melden, und – so ging zumindest indirekt aus der heutigen Pressekonferenz hervor – bei dem geschnürten Maßnahmenpaket mit Betreuung durch das Männerzentrum München e. V. etc. mitmachen. Zudem soll der Mißbrauchsskandal nunmehr unter dem seit 2014 amtierenden Bischof v. Regensburg, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer sowohl soziologisch wie auch historisch aufgeklärt werden, um im kommenden Jahr (rechtzeitig vor den Bundestagswahlen) einen Abschlußbericht vorlegen zu können.
Bisher – so ein aktueller Bericht des BRF – haben sich über 400 Betroffene gemeldet, denen – so der Bericht – der vormalige Bischof von Regensburg und jetzige Glaubenspräfekt Kardinal, Prof. Dr. Gerhard Müller während dessen Amtszeit nicht helfen konnte oder wollte.
Dieser öffentlich gemachte Gesinnungswandel in der Diözese Regensburg dürfte nicht nur für mehr Frieden, unter Bewahrung des noch laufenden „Besonderen Jahres der Barmherzigkeit“ die sog. „tätige Reue“ begründen, sondern zudem dem Regensburger Bischof – so er denn will – zeitnah den Weg in das – Weiterlesen

Kath. Kirche – Mißbrauch: Sexueller Missbrauch zweier Domspatzen? Staatsanwalt klagt Baumers Ex-Verlobten an

Die Angelegenheit um die Mißbrauchsfälle bei den „Regensburger Domspatzen“ scheint kein Ende nehmen zu wollen. Dass Verschweigen hier nicht weiterführt, weil staatliche Stellen dann umso intensiver derart Arbeit verrichten, zeigen die aktuellen Erkenntnisse, bei denen es um Christian F., den immer noch am Ableben der ehem. Vorsitzenden der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Verdächtigen  nun nicht um diesen Fall, sondern wiederum eine „Domspatzen-Mißbrauchsangelegenheit“ geht.

Quelle: Sexueller Missbrauch zweier Domspatzen? Staatsanwalt klagt Baumers Ex-Verlobten an

In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant:

www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Prozess-um-Unterbringung-29-Jaehriger-soll-bei-den-Domspatzen-misshandelt-worden-sein;art1172,353187

Kath. Kirche – Mißbrauch: Warum Georg Ratzinger Domkapellmeister wurde. – Regensburg-Digital.de

 

Für Georg Ratzinger war es Vorsehung, dass er Nachfolger von Theobald Schrems wurde. Tatsächlich war aber Georg Zimmermann als Domkapellmeister vorgesehen. Recherchen von regensburg-digital belegen…

Quelle: Warum Georg Ratzinger Domkapellmeister wurde

Kath. Kirche – TV-Tipp: „Die Anstalt“: „Mißbrauch auf dem Domplatz. Nein. Mißbrauch auf dem Dompatz. Fein?“

Jetzt mal ein TV-Tipp der besonderen Art. Wer die bekannte Comedy-Serie „Die Anstalt“ am vergangenen Dienstag ab 22.15 Uhr nicht sehen konnte,  sollte sich diese in der Mediathek „gönnen“. Hier ging es richtig „rund“, als der Comedian Michael Mittermeier zusammen mit weiteren Comedians und Kabarettisten kräftig über die (angebliche) Flüchtlingskrise und die Mißbrauchsfälle bei den „Regensburger Domspatzen“ diskutierten. Nicht weniger interessant die Sendung „SchleichFernsehen“ im BR. Auch hier war im Rahmen des Einspielers „Schorschi und Beppi“ die, man muß wohl sagen „Schande von Regensburg“ das Thema schlechthin. Was wiederum nicht bedeutet, dass sich die Diözese Regensburg ernsthaft schämen und die Dinge deutlich beim Namen nennen würde. Bisher haben wir auf unsere schriftliche Anfrage an den Mißbrauchsbeauftragten der Diözese, Herrn RA Ulrich Weber (08.12.2015 per Fax) , ob nun wirklich ein Fall – unter dem sog. „Päpstlichen Geheimnis“ befindlich – „keinesfalls“ geklärt werden darf, immer noch keine Antwort erhalten. Weiterlesen

Domspatzen: Bistum Regensburg entmündigt Georg Ratzinger – Bayern – Süddeutsche.de

Erst nennt der Bruder des Papstes die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals bei den Domspatzen einen „Irrsinn“, dann heißt es, er begrüße sie.

Quelle: Domspatzen:Bistum Regensburg entmündigt Georg Ratzinger – Bayern – Süddeutsche.de

Kath. Kirche – Mißbrauch: Fehlberichterstattung des BR? Ratzinger begrüßt Aufklärung. So die „Mittelbayerische Zeitung“.

Jetzt würde es – wäre der Anlaß nicht so traurig – richtig lustig werden, denn nun widerspricht Ex-Domkapellmeister Georg Ratzinger über die Regensburger „Mittelbayerische Zeitung“ dem gestrigen Bericht des Bayerischen Rundfunks. Zur Rückgewinnung verlorenen Vertrauens könnte es auch nicht schaden, wenn die Vereinbarung der Diözese Regensburg mit dem hier beauftragten Rechtsanwalt veröffentlicht werden würde. Dann könnten alle Leute sehen, welchen Umfang das Mandat tatsächlich hat.

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Der frühere Chorleiter widerspricht einem BR-Bericht, wonach für ihn der Regensburger Domspatzen-Skandal „abgeschlossen“ ist.

Quelle: Domspatzen: Ratzinger begrüßt Aufklärung – Regensburg – Nachrichten – Mittelbayerische

In der „Passauer Neuen Presse“ bezeichnet Ratzinger die „Kampagne als ‚Irrsinn'“ [InfoLink]. Scheinbar vermutet der Ex-Domkapellmeister hinter der gestrigen Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks eine Kampagne.