Kath. Kirche – Politik: Papst will „gesunde Laizität“ statt Laiizismus.

Wie aus einem tagesaktuellen kath.net-Artikel hervorgeht, möchte Papst Franziskus eher eine „gesunde Laiizität“ anstelle eines Laiizismus welcher sämtliche Religionsausübung in den Privatbereich verbannt. Auch an einem „religiösen Staat“ ist ihm nicht gelegen, da „solche Staaten schlimm enden“.

Es ist natürlich immer besser, in einem Staatswesen auf der Grundlage verfassungsmäßig verbürgter Religionsfreiheit allen Religionen eine Chance, eine Existenz zu geben. Jedoch ist nicht immer auszuschliessen, dass sich eine oder mehrere Weltanschauungsgemeinschaften einen solchen Staat über wirtschaftliche und politische Einflußnahme dennoch zu Eigen machen, und auf diese Weise letztlich andere Religionen verdrängen, Mitglieder dieser Religionen an deren Glaubensübungen hindern wollen. Dass „religiöse Staaten schlimm enden“ konnte man in der Vergangenheit sehr oft erleben, denn Staaten mit nur einer – meist staatlich verordneten Religion – sind oligarisch, diktatorisch geführt Umstürzen ausgesetzt. Diese können das zuvor Gewollte leicht ins Gegenteil verkehren. In demokratische Staaten, in welchen nur eine oder einige wenige Religionen (Christentum oder Islam, als Beispiel) zugelassen werden, stellt sich weniger das Problem eines Umsturzes, als einer überraschenden, demokratisch legitimierten „Abwahl“ einer solchen/ solcher Religionen. Gerade in einem solchen Fall würde sich wohl die Aggression politisch radikal gegen die vorher Weiterlesen

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Katholische Kirche – aktuell: Obdachlose aus dem Bistum Limburg zu Besuch bei Papst Franziskus!

Dass man so etwas noch erleben darf: Obdachlose aus dem Bistum Limburg besuchten heute mit deren Betreuer*innen des Bistums Papst Franziskus. Neben einer Stadtführung stand auch ein Gottesdienst auf dem Programm, um einen Hauch der Glorie der Röm.-Kath. Kirche erleben zu können. Es ist derzeit nicht bekannt, ob es auch eine Möglichkeit gab, dass die Leute deren vormaligen Bischof Tebartz van Elst, seit einiger Zeit für die Neuevangelisierung in der Röm.-Kath. Kirche zuständig, treffen konnten.

Quelle: Hessischer Rundfunk | Mediendienst

Katholische Kirche – Sicherheit: Der Papst kann nicht für alle Leute da sein! Eklat auf dem Petersplatz – kath.net

Was da vor einigen Tagen wieder einmal beim Vatikan, auf dem Peterplatz geschehen ist,
läßt tief blicken. Da hatte sich doch ein 64jähriger Tischler, gem. Meldung unter kath.net in psychologischer Behandlung befindend – mittels eines Pkw Zugang zum Papst verschaffen wollen. Natürlich wurde er ausgebremst, doch diese Sache erinnert fast schon an Norbert Denef, den man vor einigen Jahren in Protest auf das Schweigen der Kath.-Kirche zu den Mißbrauchsfällen von denen auch er betroffen war – scheinbar beinahe in die Psychiatrie hätte bringen wollen. Protest ist scheinbar nicht erlaubt, wenn Dinge wie Mißbrauch durch katholische Geistliche im Raume stehen, und geklärt werden sollten. Vielleicht hatte auch der hier 64jährige Tischler Ähnliches zu beklagen. Vielleicht wurde ja nicht einmal er, sondern ein Kind von ihm mißbraucht, und er wollte mit dem Papst über diese Dinge reden?

Machen wir uns in dieser Zeit ruhig einmal Gedanken darüber, wieviel demokratische Möglichkeiten es vielleicht schon bald noch geben wird, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren, bzw. wieviel Demokratie es noch geben wird, wenn manche Leute befürchten, dass deren Treiben entdeckt und einem demokratischen Rechtsstaat konform sanktioniert werden könnte?

Mit einer (Ab)Qualifizierung als „geistig verwirrt“ wußten bisher auch schon totalitäre Regime deren Machtanspruch zu verteidigen.

Quelle: kath.net

Katholische Kirche – aktuell: Papst gegen Kopftuchverbot – Laizität nicht übertreiben . kath.net

Papst Franziskus hat – wie der aktuelle kath.net-Artikel richtig deutlich beweist – erkannt, dass zu viel Laizität, welche seit einiger Zeit vor allem gegenüber dem Islam gefordert wird, auch Auswirkungen auf alle anderen Religionen haben könnte. Mit einem rigorosen Verbot des mitunter durchaus religiös motivierten Kopftuchtragens in der Öffentlichkeit könnte man Geister auf den Plan rufen, welche bereits seit über 20 Jahren die Verbannung jedweder Religionsausübung im öffentlichen Raum bewirken wollen. Ein entsprechender Antrag soll schon seit 20 Jahren bei der UNO liegen. Davon wäre nicht zuletzt auch die Röm.-Kath. Kirche betroffen.

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Franziskus: «Wenn eine muslimische Frau ein Kopftuch tragen will, muss sie das tun können, ebenso wie ein Katholik, der ein Kreuz tragen will».

Quelle: Papst gegen Kopftuchverbot – Laizität nicht übertreiben

Wettstreit der christlichen Großkirchen? Auch die Evang. Kirche – Berlin-Brandenburg traut künftig gleichgeschlechtliche Paare.

Man mag es fast schon als „Wettstreit der christlichen Großkirchen“ bezeichnen, was nun – fast zeitgleich mit der Veröffentlichung des Päpstl. Lehrschreibens – aus der Evang. Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz berichtet wird.
Neben der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau und der rheinischen Landeskirche [InfoLink] beschloß die gestern in Berlin tagende Landessynode mit 91:10 Stimmen, künftig auch gleichgeschlechtlichen Paaren die offizielle Eheschließung, mit Eintragung in die Kirchenbücher zu ermöglichen. Priester die das nicht wollen, können sich aber davon dispensieren. [InfoLink]
In den anderen Landeskirchen ist bislang weiterhin nur die Segnung der eingetragenen Lebenspartner-schaften ohne Eintragung in die Kirchenbücher möglich.
Einen „Zugzwang“ dürfte es für die Röm.-Kath. Kirche jedoch nicht geben. Bei ihr wiederspricht eine Weiterlesen

Vatikan – aktuell: „Kein Widerstand gegen den Papst“ – katholisch.de

Der vatikanische Innenminister hat Spekulationen über angebliche Intrigen und interne Widerstände gegen Papst Franziskus zurückgewiesen. „Diese Zeiten sind vorbei“, sagte Erzbischof Angelo Becciu dem Sender „TV 2000“.

Quelle: „Kein Widerstand gegen den Papst“ – katholisch.de

Katholisch – Wirtschaft: Papst nutzt in Bolivien „Burger-King-Filiale“ als Sakristei!

themenscreenshot_kath_net_20150709Da sieht man mal, dass es gar nicht so schwierig ist heutzutage geeignete Lokalitäten zu finden, welche mit den Grundsätzen der Röm.-Kath. Kirche kompatibel sind. Einer anderen Kirche dürfte Burger King damit nicht gehören, bzw. dürften andere Kirchen als vielleicht die Röm.-Kath. Kirche an dieser FastFood-Kette keinerlei Beteiligungen haben, sonst wäre dort sicherlich keine Sakristei eingerichtet/ diese Location nicht durch die  kirchlichen Landesverantwortlichen empfohlen worden.

Quelle: kath.net | Direktlink

Vatikan – aktuell: Papst Franziskus will zeitnah Deutschland besuchen. Neuer Schwung für die Neuevangelisierung und „Aus“ für die „Homo-Ehe“?

Themenscreenshot - verlinkt

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Seit gestern ist es unter kath.net zu lesen, und diese Veröffentlichung hört bekanntlich „das Gras wachsen“ vor allem wenn es um Dinge geht, die den Vatikan und das Papstamt betreffen. Wir dürften – auch wenn es bei unserer Anfang Mai 2015 per Telefax an den Präfekten des Päpstlichen Hauses, S.E. Erzbischof Georg Gänswein versandten (sowie bei diversen Botschaften europäischer und außereuropäischer Staaten hinterlegten, s.u.) Schreibens um das Leben einer mehrköpfigen Familie geht, nichts zu diesen Besuchsabsichten beigetragen haben. Eher wird es darum gehen, zumindest in der Bundessrepublik Deutschland einen immer wahrscheinlicher werdenden Parlamentsbeschluß zur Gleichstellung der sog. „Homo-Ehe“ mit der traditionellen Eheform zu verhindern. Hier brauchts päpstliche Anwesenheit, sonst könnte die Sache für die Römisch-Katholische Kirche gerade im kirchlich reichen Deutschland „in die Binsen“ gehen. Weiterlesen

Katholische Kirche – Papst: Eine Artikel(serie) auf „Crux“, und wie wenig „Papst-Info“ hier in Deutschland ankommt!

Pope Francis calls sexual abuse scandals a ‘grave problem’ I Crux' - www_cruxnow_com_church_2015_03_13_pope-francis-calls-sexual-abWir danken zunächst einmal der Leserin/ dem Leser, welche(r) uns auf diesen Online-Artikel vom 13.03.2015 aufmerksam gemacht hat. „Crux“ ist eine Veröffentlichung des „Boston Globe“, und dieser aktuelle Artikel zum zurückliegenden Statement von Papst Franziskus zeigt, dass nur sehr wenig von dem was dieser Papst tatsächlich sagt, auch vollständig in die Berichterstattung in der Bundesrepublik Deutschland einfliesst. Gerade so, als wollte man dem Papst immer genau das in den Mund legen, was für die Katholische Kirche in Deutschland passend ist. So sprach der Papst gem. diesem englischsprachigen Artikel nicht davon, dass er sein Pontifikat alsbald beenden würde, sondern “I always leave the possibility open that it might go on longer.“ Er vertraut also der Möglichkeit, dass es doch ein über vier oder fünf Jahre hinausgehendes Pontifikat sein wird. Weiterhin spricht er noch einmal, sogar mehrmals die Schande an, welche durch Priester und Kirchenmitarbeiter über die Kath. Kirche gebracht wurde. Weiterlesen

Katholisch – weltweit: Der Papst auf den Philippinen. Ein Zeichen der Güte und Herzenswärme!

Erstmals war seit sehr langer Zeit wieder einmal ein Papst auf den Philippinen. Dort stellen die Katholiken mit 80% der Bevölkerung die grösste Gruppe dar, und auch wenn vergleichsweise nur sehr wenige dieser Katholiken einen einigermassen annehmbaren Wohlstand geniessen können, sind diese von der Katholischen Kirche mehr als angetan.

„Die Kirche der Philippinen befinde sich auf einem langen Weg, sagt der Weihbischof – von einer Kirche der Privilegierten hin zu einer Kirche der Armen. ‚Wir sprechen von der Kirche der Armen und meinen damit: Niemand ist so reich, dass er nicht empfangen kann; und niemand ist so arm, dass er nicht geben kann. Wir lassen die Armen zu uns sprechen; sie empfangen nicht nur Hilfe, sie evangelisieren auch.'“

Quelle: deutschlandfunk.de