Katholische Kirche – Vatikan: Ex-Bischof von Limburg nun auch für Wallfahrtsorte zuständig. – kath.net

„Die Kompetenz für die Wallfahrtsorte geht von der Kleruskongregation auf den Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung über – Verantwortlicher mit dem Schwerpunkt Katechese ist der deutsche Bischof Tebartz-van Elst.“

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung wird von Erzbischof Rino Fisichella geleitet, und befasst sich originär mit Fragen der Glaubensverkündigung vor allem in säkularisierten Ländern. Verantwortlich ist mit dem Schwerpunkt Katechese, der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.

Damit scheinen zukünftig auch die Wallfahrtsorte, bzw. die Schaffung selbiger aktiv in die Neuevangelisierung, die Re-Missionierung der Völker einbezogen zu werden.

 

Quelle: http://kath.net/news/59124

Kath. Kirche – Österreich: Andächtig im Bordell. Ex-Bordellbetreiberin veröffentlicht kompromitierendes Buch.

Ein Unglück kommt selten alleine, doch in letzter Zeit scheinen die „Einschläge“ für die Röm.-Kath. Kirche wieder häufig zu erfolgen. Nicht nur der Austritt der letzten Opfervertreterin aus der Päpstlichen Kommission für den Kinderschutz, auch die Absicht der Präfektur der Glaubenskongregation Schreiben von Betroffenen nicht mehr beantworten zu wollen, schlägt gewaltig ins Kontor. Jetzt veröffentlichte Österreichs bekannteste Ex-Puffmutter auch noch ein Buch in dem diese sogar von einem früheren Kardinal berichtet, der regelmässig „im Studentenzimmer“ deren Etablissements zu Gast gewesen sein soll. Fast schon möchte man schreiben „Gott sei Dank normal“, doch auch dieses verbietet die Ehrfurcht.

Mehr dazu auf kath.net

Kath. Kirche – Mißbrauch: Pressemitteilung von netzwerkb (27.03.2017)

netzwerkB Pressemitteilung vom 27.03.2017
http://netzwerkb.org/2017/03/27/wie-der-herr-sos-gescherr/

Wie der Herr, so’s Gescherr

Die Päpstliche Beraterkommission gegen den ‘sexuellen Missbrauch‘ von Kindern in der Katholischen Kirche will nach dem Rückzug aller
Opfer-Vertreter mit ihrer Arbeit fortfahren.

Das irische Missbrauchsopfer Marie Collins hatte unter Protest als letzte Vertreterin der Betroffenen sich aus der Kommission zurückgezogen, weil die Kongregation für die Glaubenslehre ihre Vorschläge für den Schutz von Kindern ignoriere.

Der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, nimmt dazu wie folgt Stellung:

Der Rücktritt von Marie Collins hätte den Chef der katholischen Kirche, Papst Franziskus, veranlassen können, sich auf die Seite der Opfer zu stellen und die angebliche Beraterkommission für gescheitert zu erklären. Weiterlesen

Katholische Kirche – Mißbrauch: Pressemitteilung des netzwerkb.

netzwerkB Pressemitteilung vom 03.03.2017
http://netzwerkb.org/2017/03/03/theater-des-schweigens/

Am 1. März 2017 trat Marie Collins, Mitglied der Kinderschutz-kommission des Vatikans, die Papst Franziskus vor drei Jahren gegründet hatte, zurück. Collins war selbst als Kind Opfer von sexualisierter Gewalt durch katholische Geistliche geworden. Sie legte nun ihr Amt in der Kinderschutzkommission nieder wegen mangelnder Kooperation der Behörden der römischen Kurie.

Ein weiteres Mitglied der Kommission, Peter Saunders, ebenfalls ein
Betroffener, hatte sich mit öffentlicher Kritik an Klerikern unbeliebt
gemacht und wurde schon im Februar 2016 rausgeworfen.

Der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, nimmt dazu wie folgt Stellung:

Aus Sicht von netzwerkB sind wir nicht verwundert über die aktuelle Situation der Kinderschutzkommission des Vatikans, denn unsere Erfahrungen mit der katholischen Kirche in Deutschland, was die Aufarbeitung der Verbrechen von sexualisierter Gewalt betrifft, zeigen ähnliche Muster. Es wird nach wie vor verschwiegen, verleugnet und vertuscht, anstatt aufzuarbeiten.

Bischof Ackermann, Missbrauchsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz, redet seit 2010 von Aufarbeitung, Taten sind bisher nicht gefolgt.
netzwerkB hat ihm Unterlagen zukommen lassen mit komplett dokumentierten, aktenkundigen Fällen, einschließlich schriftlicher Tätergeständnisse.
Auch dies wird von ihm ignoriert. Er schweigt.

Wir von netzwerkB währen sehr erfreut wenn die deutschen Medien sich der Sache annehmen würden und darüber berichten.

Weitere Informationen:
http://netzwerkb.org/2017/03/02/lieber-papst-franziskus/

Für Rückfragen:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)160 2131313
presse [at] netzwerkb.org
www.netzwerkB.org

Eslarn – Tipp: Marienstatue abzugeben – ebay

Screenshot vom 06.03.2017 - ebay-kleinanzeigen.de - Angebot einer Marienstatue

Screenshot vom 06.03.2017 – ebay-kleinanzeigen.de – Angebot einer Marienstatue

Heute mal etwas Besonderes, ein Kauftipp für eine Marienstatue die wir gerade eben unter ebay-kleinanzeigen.de angeboten fanden.

Für nur **370.– Euro VB kann eine Marienstatue aus den 1920er Jahren zu Ihnen kommen. Hier der Link zum Angebot!

Info: Wir sind mit der/ dem Verkäufer(in) nicht affiliiert.

Katholische Kirche – Mißbrauch: Glaubenspräfekt Müller verteidigt innerkirchliche Ahndung von Mißbrauchsfällen. – kath.net

Dass die Röm.-Kath. Kirche, hier mutmasslich vor allem auch die Zentrale in Rom – der Vatikan – zumindest in der Vergangenheit sehr viele Mißbrauchsfälle durch Geistliche der eigenen Kirche nicht in der gebotenen Art und Weise – vor allem schnell genug um eine profanjuristische Verjährung zu verhindern – an die staatlichen Stellen meldete, ist immer wahrscheinlicher. Nun verteidigte der für die Klärung auch zurückliegender Mißbrauchsfälle zuständige Glaubenspräfekt und ehem. Bischof v. Regensburg, Gerhard Kard. Müller die kirchliche Praxis sich nur innerkirchlich um die Ahndung von Mißbrauchsfällen zu kömmen, als höchste Strafe die Entlassung aus dem Klerikerdienst zu fordern. Dies vermag jedoch kaum zu genügen, wenn die Röm.-Kath. Kirche wie in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund des sog. „Reichskonkordates von 1933“ weitgehende Privilegien besitzt, und aufgrund dieser Täter in deren Kreisen über Gebühr schützen kann. Auch ist fraglich, ob die Röm.-Kath. Kirche mit einer solchen Einstellung weiterhin Jugendfürsorge im Auftrag des Staates betreiben sollte, da damit weiteren Mißbrauchsfällen Tür und Tor geöffnet sein konnte. Noch ist nämlich immer nicht geklärt ,wie es zu nahezu systematischer Vertuschung von Mißbrauchsfällen über Jahrzehnte kommen konnte. Gerade die vormalige Diözese des Glaubenspräfekten gibt hier immer noch ein unrühmliches Beispiel, indem die Mißbrauchssystematik um einen 1984 verstorbenen Diözesan-Kirchenmusikdirektor Georg Friedrich Zimmermann – hier nicht nur im Umfeld des weltberühmten Chores der „Regensburger Domspatzen“ und deren vormaligen Leiters Georg Ratzinger immer noch nicht vollständig aufgeklärt wurde. In der vita dieses einstigen Diözesan-Kirchenmusikdirektors scheint verborgen zu liegen, was die Röm.-Kath. Kirche niemals als Grundlage Jahrzehnte langer Mißbrauchssystematik anerkennen will. Mehr dazu in der Wikipedia(R).

Quelle: kath.net | Direktlink

TV – Tipp (Germany): „Das unsichtbare Mädchen“ – ZDFneo 21.45 Uhr

Nach langer Zeit mal wieder ein TV-Tipp, mit besonderem Bezug zum bayerisch-tschechischen Grenzland. Nur ein Jahr nach Bekanntwerden der Mißbrauchfälle durch kath. Geistliche auch in der Diözese Regensburg, erschien der Thriller „Das unsichtbare Mädchen“. Hier setzt sich Regisseur Dominic Graf mit dem Rotlichtmilieu, vor allem aber der Pädokriminalität im bayerisch-tschechischen Grenzland auseinander, und nahm sich den Fall „Peggy K.“ zum Vorbild. Mittlerweile ist dieser Fall, wie auch das System der Mißbrauchsfälle durch kath. Geistliche  noch immer nicht geklärt, konnten ihm Fall „Peggy K.“ Bezüge zum NSU-Terror, bei den Mißbrauchsfällen in der Diözese Regensburg Bezüge zu national-reaktionären Bischöfen hergestellt werden. „Mittendrin“ geschah dann auch noch der Mord an Maria Baumer aus Muschenrieth bei Weiding/ Opf. (Landkreis Schwandorf), die Weiterlesen

Katholische Kirche – Mißbrauch: Werbesendung in Sachen „Aufklärung“ absolviert?

Haben Sie die Doku [Link in die Mediathek] gestern Abend im Bayerischen Fernsehen auch gesehen? Wieviel davon kam Ihnen bekannt vor, und wiviele neue Dinge haben Sie erfahren?
45 Minuten im Sinne der Aufklärungsbemühungen der Diözese Regensburg, welche – so viel wurde deutlich – erst durch den, seit 2013 im Amt des Regensburger Oberhirten befindlichen Prof. Dr. Rudolf Voderholzer ebenfalls erst seit 2016 geschieht? Dessen Vorgänger im Amt, der aktuelle Präfekt der Römischen Glaubenskongreation kam weniger gut weg. Es war gleichsam die neu aufgewärmte „Würstl-Affäre“ die ihm hier in Sachen unterlassener Aufklärung in die Schuhe geschoben werden sollte. Der Glaubenspräfekt Gerhard Kardinal Müller wirds verschmerzen können, wie auch die beiden einzigen für Betroffene Weiterlesen

Eslarn – katholisch: Eslarn hat mit dem 01.12.16 einen weiteren Geistlichen erhalten.

zbearc20161209_3Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen werden sie geschehn? Diese, als Frage formulierte Zeile eines bekannten Schlagers der 1980er Jahre ist in der Kath. Pfarrgemeinde Eslarn bereits beantwortet. Nicht so unsere Anfragen an den Kolpingvorstand und den Ortsgeistlichen von Eslarn, aber vielleicht klärt sich das auch bald. Trotzdem ist es ungewöhnlich, dass eine Kath. Pfarrei „mitten unter dem Jahr“ einen neuen, weiteren Geistlichen, wie es im Pfarrbrief etwas zweideutig heißt „zugewiesen“ erhält. Geht es dem Ortsgeistlichen nicht gut? Könnte dieser krank werden und „die Segel streichen“? Weiterlesen

Kath. Kirche – Politik: Papst will „gesunde Laizität“ statt Laiizismus.

Wie aus einem tagesaktuellen kath.net-Artikel hervorgeht, möchte Papst Franziskus eher eine „gesunde Laiizität“ anstelle eines Laiizismus welcher sämtliche Religionsausübung in den Privatbereich verbannt. Auch an einem „religiösen Staat“ ist ihm nicht gelegen, da „solche Staaten schlimm enden“.

Es ist natürlich immer besser, in einem Staatswesen auf der Grundlage verfassungsmäßig verbürgter Religionsfreiheit allen Religionen eine Chance, eine Existenz zu geben. Jedoch ist nicht immer auszuschliessen, dass sich eine oder mehrere Weltanschauungsgemeinschaften einen solchen Staat über wirtschaftliche und politische Einflußnahme dennoch zu Eigen machen, und auf diese Weise letztlich andere Religionen verdrängen, Mitglieder dieser Religionen an deren Glaubensübungen hindern wollen. Dass „religiöse Staaten schlimm enden“ konnte man in der Vergangenheit sehr oft erleben, denn Staaten mit nur einer – meist staatlich verordneten Religion – sind oligarisch, diktatorisch geführt Umstürzen ausgesetzt. Diese können das zuvor Gewollte leicht ins Gegenteil verkehren. In demokratische Staaten, in welchen nur eine oder einige wenige Religionen (Christentum oder Islam, als Beispiel) zugelassen werden, stellt sich weniger das Problem eines Umsturzes, als einer überraschenden, demokratisch legitimierten „Abwahl“ einer solchen/ solcher Religionen. Gerade in einem solchen Fall würde sich wohl die Aggression politisch radikal gegen die vorher Weiterlesen