Deutschland – Politik: Ministerpräsident Kretschmann – Hier sprach ein Landesvater!

Wenn Sie heute noch Zeit haben, dann gönnen Sie sich die Aschermittwochs-Rede des baden-württembergischen Ministerpräsideten Kretschmann (B’90/ Die Grünen). Ohne dass irgendjemand unserer Redaktion in den Verdacht kommen würde, zu den Grünen zu gehören ;-), muß man sich diese Rede gönnen, und einmal mit den anderen Auftritten, z. B. der CSU oder der SPD vergleichen. Letztere waren im Wahlkampfmodus und liessen mitunter kein gutes Haar an der „Konkurrenz-Partei“, wie CSU-Chef und Ministerpräsideten Seehofer terminierte. Winfried Kretschmann hingegen erklärte von Kant und Lessings Ringparabel ausgehend die Notwendigkeit gesellschaftlichen Zusammenhalts, den Verzicht der Abschaffung christlichen Religionsunterrichts, aber die in gleicher Weise notwendige Einführung eines Religionsunter-richts für andere Religionsgemeinschaften. Er stellte die Grundbedingungen für Toleranz der Notwendigkeit einer klaren Werteordnung gegenüber, und verband dies alles mit der christlichen Fastenzeit, die sich z. B. auch im Islam in ähnlicher Weise findet, und die Menschen ans Wesentliche denken lassen soll.

Wie bereits erwähnt, gönnen Sie sich vor allem eine Aufzeichnung dieser Rede, denn sie zeigt, dass man weder hetzen, noch lästern oder gar polarisieren muß, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fordern und auch bewirken zu können.

Auf eine solche Gesprächskultur sollten vielleicht auch andere Parteien wieder zurückkommen. Vor allem in einer schwierigen Zeit wie diese aktuell gegeben ist.

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Regensburg – Politik: Wer ist unschuldig? Transparency International soll prüfen. – Süddeutsche.de

Nein, die Regensburger Spenden-Affäre ist noch immer noch geklärt. Wäre auch zuviel erwartet, denn immer wieder gelangen neue Details an die Öffentlichkeit, und immer mehr scheint man sich aus den Reihen seiner Mitstreiter_innen auf den suspendierten OB Joachim Wolbergs (SPD) als den Hauptschuldigen „einzuschießen“. Oft genug kann es man es aber trotzdem nicht sagen/ schreiben: Durch die mutmasslich seit 20 Jahren derart betriebenen Dinge scheinen mittlerweile alle relevanten immobiliaren Filetstücke zu größeren, in den Händen nur weniger Immobilienunternehmer_innen befindlichen Portfolios zusammen gefasst. Diese werden nie mehr, jedenfalls die nächsten 20 Jahre nicht mehr getrennt und einer Vielzahl unterschiedlicher Immobilieneigentümer_innen zugänglich sein. Damit dürfte man durchaus erreicht haben, was man wollte: Eine wesentliche Mitbestimmung bei der Entwicklung der Bezirkshauptstadt der Oberpfalz, nicht zuletzt auch in weltanschaulicher Hinsicht.


In der Regensburger Korruptionsaffäre setzt sich ein Bauunternehmer, der selbst unter Verdacht steht, öffentlich zur Wehr. Er meint zu wissen, wo Oberbürgermeister Wolbergs seine Handlanger hatte.

Quelle: Affäre in Regensburg – Zweifel an der Verwaltung – Bayern – Süddeutsche.de

Bayern – politsch: CSU-Generalsekretär Scheuer bekommt nochmals Gegenwind!

Der „kleine Doktor“, wie man den aus Viechtach im Bayerischen Wald stammenden Generalsekretär Andreas Scheuer in CSU-Kreisen auch gerne mal veräppeln will, bekommt jetzt noch einmal Gegendwind aus dem eigenen Ortsverband der CSU in Viechtach. Die Sache mit dem „ministrierenden Senegalesen“, den man in Bayern nicht mehr abschieben könne, hat trotz der nur wenige Tage zurückliegenden
Versöhnung der Betroffenen (Generalvikar Fuchs aus der Diözese Regensburg) nun doch noch ein wahlpolitisches? Nachspiel. Heute im BRF berichtet, distanziert sich der CSU-Ortsverband Viechtach, von dem bislang Nichts in dieser Sache zu hören war, ausdrücklich von dieser,  bereits vor Wochen relativierten Aussage Scheuers. Es scheint gerade so, als würden in der Bayerischen Staatskanzlei die Karten neu gemischt, und ein Generalsekretär Scheuer – ob nun an der renommierten Karlsuniversität Prag mit Doktortitel versehen oder nicht, könnte nicht mehr ins Wahlkampfteam passen.
Schliesslich trafen sich vor wenigen Tagen auch CSU-Grandin Hasselfeldt (aus Haibach im Bayer. Wald stammend | InfoLink [2nd Layer]), sowie Seehofer und Söder zu einem Sechs-Augen-Gespräch.
Der kommende bayerische Wahlkampf könnte also durchaus sehr spannend werden, zumal mittlerweile auch in Tschechien einigen Leuten mehrere Lichter aufgegangen sein dürften. Hatte Scheuer vielleicht etwas verraten? 😉

 

Quelle: BRF

Bayern – Politik: Ex-CSUler will Landesverband gründen: Tauber lässt „Bayern-CDU“ wegen Namensrechtsverletzung untersagen.

Jetzt wirds zünftig! Ein Oberpfälzer (aus der Stadt Amberg)  fühlt sich von der CSU-Flüchtlingspolitik angeödet, und will als Fan der CDU-Vorsitzenden eine Bayerische CDU gründen 1000 Interessent_innen sollen bereits vorhanden sein.

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Der Streit zwischen den Schwesterparteien ist gerade ein wenig abgeflaut, ein Auseinanderbrechen der Union abgewendet. Doch ein einzelner CSU-Rebell und Merkel-Fan ist damit nicht zufrieden. Die Partei-Oberen fahren schwere juristische Geschütze auf.

Quelle: Ex-CSUler will Landesverband gründen: Tauber lässt „Bayern-CDU“ verbieten

Politik – aktuell: Kardinal Woelki fordert von der CSU Verfassungstreue ein. – kath.net

Wieder einmal meldet sich der katholische Metropolit von Köln, Kardinal Woelki zu Wort, und fordert von der CSU Verfassungstreue ein. Nach seinen Worten hat das Asylrecht zu bleiben wie es ist, gem. dem Grundgesetz kann es auch keine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen geben, und zudem ist die Beschränkung der Aufnahme von Flüchtlinge auf solche mit „christlich-abendländischem Kulturverständnis“ abzulehnen.

Quelle: Kardinal Woelki attackiert jetzt auch die CSU

Bayern – aktuell: CSU fordert Anerkennung homosexueller Partnerschaften – kath.net/idea

Forderung im Entwurf des CSU-Grundsatzprogramms: Staat muss alle Familienformen akzeptieren, und so will die CSU nun auch die Anerkennung homosexueller Partnerschaften. Interessant, was alles geschehen kann, wenn plötzlich eine weitere Weltanschauung, weiteren Parteien auf den Plan treten, und die EU keine Notwendigkeit sieht, vom GenderMainstreaming abzurücken. 😉 Politik war und ist eben ein Widerstreit der Interessen. Nur auf diese Weise kann das mutmasslich Beste rauskommen, in einer Demokratie.

Quelle: CSU fordert Anerkennung homosexueller Partnerschaften

Eslarn – unterwegs: Eslarns Reserve (Reservisten) demnächst auf dem Weg nach Berlin.

Aushang zur "Berlin-Fahrt" der Eslarner Reservistenkameradschaft e. V. - Mit einem Mouseklick vergrößerbar.

Aushang zur „Berlin-Fahrt“ der Eslarner Reservistenkameradschaft e. V. – Mit einem Mouseklick vergrößerbar.

Der Wahlkreisabgeordnete MdB Albert Rupprecht (CSU, aus Albersrieth bei Waldthurn), lädt Eslarns Reservisten zum Gedankenaustausch in die Bundeshauptstadt. Sie sehen, der Bundestagswahlkampf beginnt auch in der Oberpfalz langsam Fahrt aufzunehmen.

Demnächst, also vom 09.09. bis 11.09.2016 – zu der Zeit befindet sich Interessierte der Kath. Pfarrgemeinde Eslarn in Island (Wir berichteten!) – können Mitglieder der Reservistenkameradschaft Eslarn e. V. ein reichhaltiges Programm in Berlin genießen. Nähere Informationen auf nebenstehendem Foto des aktuellen Plakataushanges.

 

Deutschland – Migration: Kölner Erzbischof, Kardinal Wölki wirft Bay. Ministerpräsidenten „Zynismus“ vor, und fordert Einwanderunsgesetz.

Der Kölner Erzbischof, Kardinal Wölki ließ zum Fronleichnamsfest ein mutmaßlich von Flüchtlingen genutztes Boot in den Mittelpunkt des liturgischen Geschehens stellen. Er führte dazu aus,  dass gleichsam Jesus in diesem Boot sitzen würde, warf der EU und Deutschland in der Flüchtlingspolitik die Absicht vor, die Bevölkerung „in einen Dornröschenschlaf“ des „alten Europa“  versetzen zu wollen. Er forderte ein Einwanderungsgesetz, und bescheinigte dem CSU-Vorsitzenden und Bayerischen Ministerpräsidenten „Zynismus“. Die Verpflichtung zur Hilfe gegenüber Menschen in Not gründe in den Werten Europas und der deutschen Verfassung. Deshalb könne man ein „Ende der Willkommenskultur“ nicht für „notariell besiegelt“ erklären.

Das Abkommen mit der Türkei zur Rücknahme von Flüchtlingen bezeichnete er insofern als „infam“.

Quelle: kath.net | Direktlink

Regensburg – Historie: Gedenk-Posse um Colosseum scheint beendet – Regensburg Digital

Ein jahrelanger Streit um ein bereits im Jahr 2007 (ein Jahr nach dem Papstbesuch in Regensburg) angedachtes dauerhaftes Gedenken an die Ermordung damaliger KZ-Häftlinge im Außenlager „Colosseum“ in Regensburg-Stadtamhof soll nun bis Ende Mai mit der Entfernung einer höchst unpassenden im April 2011 verlegten Gedenkplatte und Schaffung eines geeigneten Denkmals ein Ende finden.

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Zwei Stelen und eine Gedenktafel am Gebäude sollen künftig an die Geschichte und Opfer des KZ-Außenlagers Colosseum erinnern. Damit wäre eine jahrelange Serie an Verzögerungen, Verschleierung und P…

Quelle: Gedenk-Posse um Colosseum scheint beendet » Regensburg Digital

Bayern – Politik: Strauß-Kinder scheitern mit Strafanzeige gegen Dr. W. Schlötterer – Süddeutsche.de

Auch das Andenken Verstorbener ist rechtlich geschützt. Wer also etwas gegen Verstorbene vorzubringen hat, muß dies hinreichend beweisen können oder beweisen lassen. Der aus Regensburg stammende ehem. Lt. Ministerialrat Dr. Wilhelm Schlötterer – seit 1993 („Amigo-Affäre) den Mysterien bayerischer Politik auf der Spur, wurde zwar zivilrechtlich zur Unterlassung der weiteren Behauptung einer dreistelligen Millionen-Erbschaft verurteilt. Eine Strafanzeige in derselben Angelegenheit konnte aber nicht zum Erfolg führen.

Quelle: Gegen Wilhelm Schlötterer – Strauß-Kinder scheitern mit Strafanzeige – Bayern – Süddeutsche.de