Des Poeten Ruhetag …

UNSER WORThaus

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Des Poeten Ruhetag …

Als ich erwachte
hat mich etwas verwirrt
kein Text wartete in meinem Wissen
mein Denken ist durch den Morgen geirrt

während mein Kopf noch ruht’ in den Kissen
es suchte und suchte und suchte vergebens
es konnte nichts finden
wohin es auch flog

es schaute in alle
Kammern des Lebens
voller Furcht dass der Text
es mit einem andern betrog

doch plötzlich
sagt Jemand
du brauchst nicht zu suchen
ich habe es heute Nacht so bestimmt

du darfst jetzt auch greinen
und herrlich laut fluchen
da höre ich
einfach nicht hin

ich hab’ nur aus einem
ganz bestimmt Grunde
gesperrt dir im Schlaf
deinen kreativ’ Sinn

ich will dich bewahren
und lasse dich ruh’n
zu deinem eigenen Schutze

damit du noch lange mit Worten,
mit klaren
den Menschen erklärst
warum ICH sie benutze.

© ee

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