47. Kurztag

Pilgerin Belana Hermine

Ich hatte ja das feste Vorhaben, an den letzten Tagen nicht mehr so lange Strecken zu gehen. Für heute habe ich das mit knapp über 20 km ganz gut hingekriegt. Der Pilgerkill dazwischen war zwar anstrengend und die Suppe lief schneller als ich, aber ich war doch recht zügig oben.

Das waren dann heute also Tempel 81 und 82 sowie offizieller Nebentempel 19. Ist also gar nicht mehr viel übrig.

Stimmungsmäßig ist es schwankend.

Oft ist es ein ganz spannendes Gefühl. Etwa so, wie wenn der Coyote (oder eine andere Comic-Figur, bei der immer alles schief läuft) zwei Kabelenden in der Hand hält und sie zusammenstecken will. Man weiß genau, dass es gleich den großen Rums gibt, ist aber doch gespannt, WIE es passiert.

Manchmal ist es aber auch eine Art Wehmut, dass es bald vorbei sein soll, gemischt mit dem Gefühl, ganz schön am Ende der Kraft zu sein…

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