Schlepper stößt 120 Migranten aus Afrika ins Meer – 29 Tote

Brights - Die Natur des Zweifels

Themenbild. dpa

Der Fahrer eines Flüchtlingsbootes hat mehr als 120 Migranten aus Somalia und Äthiopien gezwungen, ins Wasser zu springen. Fast 30 starben, 22 werden vermisst. Die Überlebenden verscharrten die Leichen notdürftig am Strand.

DIE WELT

Ein Schlepper hat der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zufolge vor der Küste Jemens 29 aus Somalia und Äthiopien stammende Migrantenertrinken lassen. Auf einem Boot habe der Schmuggler dort am Mittwoch mehr als 120 Migranten gezwungen, ins Wasser zu springen, berichtete die in Genf ansässige IOM.

Kurz darauf hätten Mitarbeiter der Organisation, die an die Vereinten Nationen angegliedert ist, am Strand 29 Leichen in flachen Gräbern entdeckt. Die überlebenden Flüchtlinge hätten die Leichen notdürftig in der südlichen Provinz Schabwa verscharrt. 22 Migranten würden außerdem noch vermisst.

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