39. Paniktag

Pilgerin Belana Hermine

Ein bisschen Respekt hatte ich vor diesen 900 Höhenmetern schon. Ein guter Punkt war schonmal, dass ich nur mit dem kleinen Rucksack laufen musste, weil der Weg zum und vom Tempel eine ganze Tagesetappe ausmachte und ich deshalb hier in dieser schicken Unterkunft geblieben bin. Aber wie das dann immer so ist: hinterher sieht alles gar nicht so schlimm aus.

Das einzig Schlimme war eine Attacke eines Schwarms von Riesenstechbremsen. Also die deutschen Bremsen sind da echt Winzlinge dagegen. Die hier waren doppelt so breit und doppelt so lang – mindestens – ungelogen ;-). Und sie haben wirklich gestochen. Da habe ich wirklich Panik bekommen. Und auch wenn der Verstand weiß, dass Rumfuchteln alles nur schlimmer macht, habe ich rumgefuchtelt wie wild – und machte damit wohl alles viel schlimmer. Bloß nicht ins Gesicht stechen. Ein Stück bin ich gerannt in der Hoffnung, sie abzuhängen. Fehlanzeige. In dem Tempel gab…

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