Jetzt wird es wieder persönlich!

Lust & Laune

Im Juni ist mein #BuchdesMonats: Die Frau an der Schreibmaschine. Wir haben einen Blick auf das Cover geworfen, wir haben uns einen Überblick über den Inhalt verschafft.
Heute lasse ich meine Gedanken schweifen, wie sie mir beim Lesen kommen.

Im Allgemeinen habe ich das Gefühl in einem alten Film zu stecken, während ich lese. Die Stimmung der 20er Jahre ist so herrlich eingefangen. Rose hält sich für unglaublich bieder und erzählt gerne von den weiblichen Tugenden, die ihr die Nonnen beigebracht haben. Dabei ist sie selbst eine ledige Frau (und auch nicht auf der Suche nach einem Mann) und geht einem Beruf nach, der nicht gerade für eine Dame geeignet ist. Natürlich ist sie keine Polizistin, sie hält sich gerade so am Rand der schwelle zur Emanzipation und lästert von dort aus über die Tugendlosigkeit der Frauen, die rauchen und sich die Haare kurz schneiden. Ich finde es überhaupt…

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