Deutsche Waffen für die Scheichs

Brights - Die Natur des Zweifels

Themenbild. Leopard 2A5 _3, Bild: BB

Die Genehmigungen für Rüstungsgüter sinken, aber auch Konfliktparteien im Nahen Osten sind Großkunden der deutschen Anbieter. Die meisten Waffen erhält ein Staat aus Nordafrika.

Von Gerhard Hegmann | DIE WELT

Krauss-Maffei Wegmann hat ein zweites Mal Glück gehabt. Das erste Mal war vor gut zehn Jahren. Da erhielt der deutsche Panzerhersteller einen Milliardenauftrag aus Griechenland. Als das Panzer-Geschäft abgewickelt war, wurde die veritable Schuldenkrise der Regierung in Athen publik. Heute wäre ein Geschäft dieser Art wohl nicht mehr möglich.

Und jetzt setzt sich die Glückssträhne des Unternehmens fort. Wieder ist der 2013 von der damaligen schwarz-gelben Regierung genehmigte Großauftrag über die Lieferung von 62 Leopard-Kampfpanzern und 24 Panzerhaubitzen in das Emirat abgeschlossen, da rückt Katar in ein Spannungsfeld seiner Nachbarstaaten, die dem Emirat die Unterstützung von Terrornetzwerken vorwerfen und die Grenzen geschlossen haben.

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