„Luthers Sündenfall“ wird Thema

Brights - Die Natur des Zweifels

links: Bildnis von Gewalt gegen Juden entstanden 1250 ;rechts: „Von den Juden und ihren Lügen“: mit dieser Schrift begann Martin Luthers Serie judenfeindlicher Schriften von 1543. Bild: zu-Daily.de

Zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation sieht es die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen als ihre Aufgabe an, auch auf die weniger positiven Seiten der Reformation und ihres Hauptprotagonisten einzugehen. Dazu zeigt sie in Kooperation mit der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde Gelsenkirchen die Ausstellung „Drum immer weg mit Ihnen – Luthers Sündenfall gegenüber den Juden“ in der Friedenskirche, Königsberger Straße 122.

WAZ

In der Ausstellung wird Luthers ambivalente, intolerante und auch aggressive Haltung gegenüber dem Judentum dargestellt, so die Veranstalter. Auch die historischen Wirkungen des lutherischen Antijudaismus bis hin zum Nationalsozialismus und daraus folgende notwendige Konsequenzen für den gegenwärtigen Protestantismus und sein Verhältnis zum Judentum werden thematisiert.

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