Assad-Verwandte in NRW-Asylheim: „Wäre ihr etwas zugestoßen, wäre hier die Hölle los gewesen“

Brights - Die Natur des Zweifels

Flüchtlingsunterkunft in Bad Berleburg: Hier wohnte Fatima Massud al-Assad Quelle: dpa/bt lof soe

Fatima Massud al-Assad fürchtete um ihr Leben und kam nach Deutschland. Dort wurde die Verwandte des Diktators von anderen Flüchtlinge erkannt und angefeindet. Die Kommune in NRW wusste nichts von ihrer Familienbande.

Von Kristian Frigelj | DIE WELT

Der Kreis Warendorf wusste nicht, dass sich unter den Flüchtlingen eine prominente Person befand. Das fiel erst auf, als Fatima Massud al-Assad bei einem Termin im Ausländeramt plötzlich von syrischen Flüchtlingen beschimpft wurde.

Die Kreisverwaltung im Norden Nordrhein-Westfalens machte sich kundig und erfuhr, dass sie die Ehefrau eines verstorbenen Cousins des syrischen Machthabers Baschar al-Assad ist und recht bekannt noch dazu. Sie bangte offenbar wegen familiärer Konflikte um ihr Leben und hat in Deutschland einen Asylantrag gestellt.

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