Kongo: Anhänger befreien christlichen Sektenführer

Brights - Die Natur des Zweifels

Polizeieinsatz in der Nähe von Nsemis Wohnhaus in Kinshasa, Bild vom 3. März 2017 – REUTERS

In der Demokratischen Republik Kongo haben Anhänger einer christlichen Sekte deren Anführer aus dem Gefängnis befreit. Wie die Regierung mitteilte, konnten bei dem Angriff in der Hauptstadt Kinshasa auch 50 weitere Häftlinge entkommen.

Radio Vatikan

Ne Muanda Nsemi war im März nach mehreren Zusammenstößen seiner Anhänger mit der Polizei festgenommen worden. Der selbsternannte Prophet führt die „Bundu dia Kongo“-Bewegung und wird vor allem im Südwesten des Kongos unterstützt. Sein Ziel ist es, das jahrhundertelang bestehende Königreich Kongo wieder einzuführen.

Nach der Attacke auf das Gefängnis waren einige junge Männer in der Nähe von Nsemis Haus in Kinshasa festgenommen worden. Im größten Gefängnis von Kinshasa waren neben dem Sektenführer auch prominente Oppositionelle und Soldaten wegen des Mordes am früheren Präsidenten Laurent Kabila inhaftiert. Sie sollen aber nicht entkommen sein, erklärte der Justizminister des Landes.

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