Unser Kampfgeist leidet unter Burnout

Sylvia Kling - Literatur

Siehe da – etwas naiv komme ich daher, oder nicht?

Wir sprechen über Frieden, über Demokratie, über jene errungenen Werte, wir schreiben, singen und malen über den Frieden. Weil es uns bewegt.

Aber wen interessiert das schon? Da gab/gibt es John Lennon, Joan Baez, Wooody Guthrie, Barry McGuire, Bob Dylan, Wolf Maahn und einige andere Künstler.

Aber wo sind die großen Aufschreie wie in den 60ern oder 70ern, die Jugend, die sich auflehnt, tagelang auf die Straße geht und daran glaubt, die Welt verändern zu können? Wo sind unsere Visionen?

Reichen die Ostermärsche aus?

Wie ein chinesisches Sprichwort sagt: „Willst du die Welt verändern, gehe drei Mal durch dein eigenes Haus.“

Oder anders gesagt: Wer etwas Großes erreichen will, muss im Kleinen beginnen.

Wo ist unser Kampfgeist? Leidet er auch schon unter der Volkskrankheit Burnout?

Wenn wir am Wenigsten merken, dass wir den Frieden brauchen, werden wir am Wenigsten dafür…

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