Margery Allingham: The Crime at Black Dudley (1929)

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Margery Allingham (1904-1966) war eine der vier Queens of Crime des Golden Age of detective fiction – neben Agatha Christie, Ngaio Marsh und Dorothy L. Sayers.

Diese sich an bestimmen Konventionen und Spielregeln orientierenden Krimis mit britischem Lokalkolorit, Humor und vielen einsam gelegenen Landhäusern hatten ihre Blütezeit vor allem in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts, auch wenn es, wie uns der Wikipedia-Eintrag verrät, anscheinend sogar japanische Autoren gibt, die in diesen Spuren wandeln.

Wenn mir Zeit und Konzentration für längere oder anspruchsvollere  Bücher fehlen, dann sind solche Krimis wie die um den adligen Albert Campion genau das Richtige. Sein erster Auftritt in The Crime at Black Dudley ist nicht gerade schmeichelhaft, was sicherlich auch daran liegt, dass ihm zunächst gar nicht die Hauptrolle zugedacht war. Er schwatzt viel albernes Zeug und wirkt auf den ersten Blick arglos und nicht besonders intelligent, was für seine Nachforschungen natürlich oft…

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