Italien: Piusbrüder fallen Anti-Moschee-Gesetz zum Opfer

Brights - Die Natur des Zweifels

Priesterweihen der Piusbruderschaft – wie hier 2011 im oberpfälzischen Zaitzkofen – erkennt Rom nicht an. (Foto: picture alliance / dpa)

Die reaktionäre katholische Gemeinschaft darf in ihrer Kirche im norditalienischen Seregno keine Gottesdienste mehr feiern. Schuld ist ein Gesetz der rechten Lega Nord.

Süddeutsche.de

Komplizierte Auflagen, ein strenger Behördenblick, ob denn das geplante Projekt auch ins Stadtbild passe: Welche Religion die rechtspopulistische Lega Nord mit ihrem Kultstättengesetz 2015 unter Druck setzen wollte, steht außer Zweifel. Das umstrittene regionale Regelwerk wurde schließlich als Anti-Moschee-Gesetz über die Grenzen der Lombardei hinaus bekannt.

Die Gemeinderäume, in denen nun seinetwegen in der Kleinstadt Seregno nicht mehr gebetet werden darf, gehören aber keineswegs einer muslimischen Glaubensgemeinschaft. Sondern den Piusbrüdern.

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