Oberpfalz – Zukunft: Gottes Wille oder Menschen Machwerk? Wie die Nordoberpfalz wieder „katholisch“ werden wird.

Wir hatten es Ihnen ja bereits einmal erklärt, dass unsere Redaktion um das Jahr 2003 – sprichwörtlich „wie die Jungfrau zum Kinde“ – zu einem geistlichen Berater, einen älteren katholischen Geistlichen gekommen war. Da erfuhren wir Dinge, welche dieser Mnn Gottes vielleicht selbst gar nicht weiter reflektierte, und so war es uns gegeben bestimmte Dinge näher zu betrachten und hinterfragen zu können. In der nächsten Ausgabe von DEEZ deshalb explizit Informationen dazu, wie die Nordoberpfalz wieder „betend“ im Sinne eines traditionellen „katholisch machen“ umgeformt werden könnte.Wenn trotz aller Bemühungen der EU – Fördergelder flossen hier schon genug – auch kleinere Orte und Städte immer mehr an deren wirtschaftlicher Kleinteiligkeit verlieren, bleibt letztlich nur noch, sich dem dann Verbleibenden anzudienen. Im Vorteil ist, wer sich frühzeitig entsprechenden politischen Einflusses erfreut, solche Dinge in die Wege leiten, sozial begleiten kann. Wenn dort parallel zum Untergang kleinteiliger Geschäfte – die ein Ort in der Regel auch heute noch bedienen und damit wirtschaftlich handeln lassen kann – weltanschauliche Erneuerung erfolgt, Pilgergänge, Betstunden, bestsanierte Kirchenbauten zeigen im Gegensatz zu untergehenden örtlichen Ladengeschäften privater Familien, wer hier künftig das Sagen haben will. Gehts nicht mit Glaubensvermittlung traditioneller Art, dann muß es eben auf neue, hier aber nur der Röm.-Kath. Kirche deutscher Provenienz möglicher Art und Weise. Besser wäre es auf jeden Fall – so sog. „konservative Kreise“ – den Glauben wieder auf traditionelle Art, nicht jedoch auf Grundlage solchen Zwangs zu vermitteln. Dies scheint man aber verlernt zu haben, was nicht zuletzt ein Papst Benedikt XVI. als „Zeit des Berufskatholikentums“ bezeichnete.

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