Kath. Kirche – Vatikan: Der Papst soll regelmässig Kardinäle „abkanzeln“?

Irgendwie scheint es im Vatikan, der öffentlich nicht so genannten „Zentrale der Röm.-Kath. Kirche“ nicht so ganz zu funktionieren. Erst seit Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und der Wahl des (ehem.) Jesuiten Jorge Mario Bergoglio zu Papst Franziskus I. scheint manchmal sogar so was wie „die Hölle“ los zu sein. Jedenfalls liest man immer mehr von Klagen, die letztlich aber dem Selbstverständnis der Kirche nicht ganz so abträglich sein können. Dass ein Papst als oberster Hirte und Stellvertreter Jesu Christi auf Erden auch einmal Kardinäle in deren Schranken weist oder gar weisen muß liegt auf der Hand.

Dass manche Kardinäle wie der noch vom Amtsvorgänger nach Rom geholte ehem. Regensburger Bischof und mit päpstlich ad personam verliehenem Kardinalstitel seitdem als Glaubenspräfekt agierende Gerhard Kardinal Müller nebst zwei weiteren deutschen Kardinälen die neueste Papstenzylika kritisieren, scheint da das geringere Problem.

Jetzt aber meldete sich auch noch der Ex-Präsident des österreichischen katholischen Publizistenverbands zu Wort, und wußte in einem Kommentar zu berichten, dass Papst Franziskus regelmässig „Kardinäle abkanzeln“ würde. Scheinbar müssen jetzt alle Dinge an die Öffentlichkeit, auch wenn es der Röm.-Kath. Kirche mehr schaden denn helfen wird. Hier ist – weil andere herrschen wollen? – schnell mal der Papst zum Spielball vielfältigster Interessen geworden. Sein Status als „Stellvertreter Jesu Christi auf Erden“ scheint sogar in höheren Kirchenkreisen passé zu sein.

Quelle: kath.net | Direktlink

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