Trösten Sie sich, denn aktuell herrscht in Eslarn über derartige Dinge “Stillschweigen vom Feinsten”".
In der letzten Marktgemeinderatssitzung (öffentlicher Teil) war in dieser Hinsicht nur im Zusammenhang mit dem in der Schellenbachstrasse geplanten “Gesundheits- und Pflegezentrum” zu hören, dass der dortige Abwasserkanal aufgrund zu starker Beschädigung nicht mehr im sog. “Inliner-Verfahren” repariert werden kann, also vollständig aufgegraben werden muss. Alles dies aber hat noch Zeit, denn würde man jetzt u. E. neben den ebenfalls genannten ca. 20.000.– Euro, welche seit Jahren (jährlich) für die, in diesem Masse eigentlich gar nicht erlaubte Fremdwasser-Einleitung zu zahlen sind, auch noch die kommende, für die Gemeinde Eslarn verpflichtende, innerörtliche Kanalsanierung erwähnen, man hätte das BürgerInnenInteresse geweckt. Mit wievielen Millionen Euro wird man für eine solche Generalsanierung rechnen müssen, wenn man – auch dies steht wohl insgeheim zur Debatte – Eslarns Kanalisation “mangels strukturadäquater Beseitigung der Leerstandsproblematik” nicht zurückbauen, also bestimmte Kanalstränge gar nicht mehr sanieren müsste?
Rechnen sie mal mit gut und gern 15 Millionen Euro an Kosten für Eslarns “Kanalsanierungsfälle”, sollten die meisten Kanäle wie in der Schellenbachstrasse ebenfalls nicht mit dem sog. “Inliner-Verfahren” repariert werden können. Dies hat in den nächsten fünf Jahren zu geschehen, da dürfen Sie sicher sein!
Zukünftig wäre dann für Eslarns Kommunalhaushalt nicht nur “Schmalhans Küchenmeister”, sondern jedwedes auch nur im Entferntesten als “Luxus” angesehene Projekt (Zoigl-Museum?) wäre zum Scheitern verurteilt, da keine haushaltsrechtliche Genehmigung mehr zu erhalten wäre.
Also scheint man zu schweigen, bis man bestimmte Projekte “in trockenen Tüchern” hat. Dann aber – sicher unmittelbar danach – wird Eslarns BürgerInnen die grausame Wahrheit treffen, und es darf bis zum “St. Nimmerleinstag” alles durch die Bürgerschaft bezahlt werden. Sie konnten ja bereits erleben, wie man Grundstücksakten “von Amts wegen durchforsten” musste, und nun über 500 (oder mittlerweile noch mehr?) GrundstückseigentümerInnen nach Jahrzehnten zur Kasse gebeten werden müssen. Alles ein “Muss”, da gesetzlich gefordert!
Da könnte es dann durchaus sein, dass man in spätestens 7 Jahren in Eslarn ganze Strassenzüge für “‘n Appel und ‘n Ei” kaufen/ ersteigern kann.
Die gute Nachricht zum Schluss:
Die Wasserpreise werden wohl auch zukünftig stabil bleiben (können). Dafür aber werden zumindest die Abwassergebühren gewaltig in die Höhe gehen (müssen).
